Kartenspiele - Kinderfreunde Ortsgruppe Perg

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Kartenspiele

Freizeit Tips

Schwarz und Rot (2 Spieler)
Ein Spieler bekommt alle roten Karten und der andere die schwarzen. Jeder muss noch einmal seine Karten durchmischen und dann umgedreht in einer Hand halten. Nun wird immer jeweils die erste Karte von oben aufgedeckt hingelegt. Wer den höheren Kartenwert hat bekommt beide Karten. Bube zählt 1, Dame 2, König 3, Ass 11 Punkte. Werden zwei gleich hohe Werte hingelegt, so legt man noch je eine weitere Karte da oben drauf. Wer dann die höhere Zahl hat bekommt den ganzen Stapel. Ist ein Durchgang geschafft, sind die Karten natürlich nicht mehr nur schwarz und nur rot. Ab hier muss man sich eben seine Karte merken. Gemischt wird aber nicht mehr! Das Spiel wird solange so fortgesetzt, bis einer keine Karte mehr hat.

Mogeln
Alle Karten werden unter den Spielern aufgeteilt. Bleibt ein Rest, so wird dieser umgedreht beiseite gelegt. Der nach dem Kartengeber fängt an: er legt eine beliebige Karte falsch herum ab und sagt den Wert der Karte, z. B. bei einem einfachen Kartenspiel "8". Dann würde 9, 10, Bube, Dame, König, Ass folgen und dann wieder 7, 8, 9, ... . Nun geht es im Uhrzeigersinn weiter, der Nächste muss also eine 9 legen, und sagt dies auch an. Hat er gar keine 9, muss er versuchen eine andere Karte zu legen, ohne das es jemandem auffällt, oder er sagt "aussetzen", wird damit aber in dieser Runde natürlich keine Karte los. Ziel ist es zuerst keine Karten mehr zu haben. Glaubt jemand, er wüsste, dass da jemand geschummelt hat, so ruft er sofort "gemogelt" und die betreffende Karte wird umgedreht. War die Karte richtig, muss der Rufer den ganzen Stapel nehmen, war sie aber tatsächlich falsch, so nimmt der Schummler den Stapel. Ab 5 Mitspieler empfiehlt es sich Rommeekarten zu nehmen.

Mau-Mau
Jeder Mitspieler erhält fünf Karten. Der Rest kommt verdeckt in die Mitte. Die oberste Karte davon wird umgedreht daneben hingelegt. Der Spieler nach dem Geber muss nun versuchen die Karte, die da liegt, in der gleichen Farbe oder im gleichen Wert zu bedienen (z.B. Herz auf Herz oder 10 auf 10). Kann er keine Karte darauf legen, nimmt er "zur Strafe" von dem verdeckten Stapel eine dazu und der Nächste ist dran. Wird eine 7 gelegt, muss der Spieler danach zwei Karten aufnehmen, es sei denn, er hat selber auch eine 7 auf der Hand, dann darf er diese noch dazu legen und der, der nach ihm dran ist muss nun schon vier Karten aufnehmen, - oder wiederum noch eine 7 dazulegen, so dass der Nächste dann also schon sechs Karten nehmen muss! Es kann also durchaus auch einmal dazu kommen, das man mal acht Karten aufnehmen muss!!! Ähnlich verhält es sich mit der 8. Wird sie geworfen, muss der Nächste aussetzen, es sei denn er kann ebenfalls eine 8 darauf werfen, dann müsste der nach ihm aussetzen, und so weiter. Eine besondere Stellung haben auch die Buben. Sie dürfen überall draufgelegt werden und der Werfer darf dann auch noch eine neue Farbe bestimmen, unabhängig davon, was der Bube anzeigt. Er ist also wie ein Joker zu behandeln. Wenn ein Spieler seine letzte Karte ablegen kann, muss er unbedingt dazu "Mau" sagen, sonst muss er sich wieder eine neue Karte nehmen. Die Karten, die dann bei den Anderen noch auf der Hand sind, werden nach ihren jeweiligen Werten zusammengezählt und bei dem Gewinner gutgeschrieben. Wird zuletzt ein Bube abgeworfen, wird "Mau-Mau" gerufen, und die restlichen Spieler müssen ihren errechneten Wert noch verdoppeln! Ass zählt 11, König 4, Dame 3, Bube 2 Punkte. Wer zuerst z. B. 200 Punkte erreicht hat gewonnen. Man kann es aber auch gut auch einfach so, ohne aufschreiben spielen. "Just for fun" so zu sagen! Oder es wird eine Strichliste geführt, wer gewonnen hat, oder wer noch am meisten Punkte auf der Hand hatte.

21 (mit Rommeekarten ohne Joker)
Ein Geber teilt an jeden Mitspieler eine verdeckte Karte aus, die nur der sehen darf, der sie bekommen hat. Dann bekommt jeder noch eine Karte vor sich hingelegt, die aber jeder sehen kann. Nun entscheiden die Spieler der Reihe nach, aufgrund der Augenzahl die ihre beiden Karten zusammen ergeben, ob sie noch eine Karte dazunehmen möchten oder nicht. Sie müssen genau 21 oder so dicht davor wie möglich haben. Wer mehr als 21 Punkte hat legt seine Karten offen auf den Tisch und sagt "verloren". Die anderen dürfen solange Karten dazunehmen, bis sie meinen, es wird zu gefährlich noch eine weitere zu nehmen, da sie sonst über 21 Punkte bekommen könnten. Die Bildkarten zählen alle 10 Punkte, die Zahlkarten ihren eigenen Wert und die Asse können je nach Bedarf 1 oder 11 zählen. Der Gewinner, der genau 21 hatte oder am dichtesten dran war, bekommt einen Strich in einer Strichliste. Vorher ausmachen, wieviel Striche der absolute Gewinner haben muss!

Schwarzer Peter

Hierbei müssen soviel gleichfarbige Pärchen wie möglich gesammelt und abgelegt werden. Es gibt dazu ja ein spezielles Kartenspiel, man kann aber auch ein ganz normales nehmen mit 32 Karten. Hier wird dann einfach der Pik-Bube entfernt. Die restlichen Karten werden gemischt und reihum an die Spieler verteilt. Sind die Karten ausgeteilt, sortiert jeder Spieler seine Karten erst einmal nach Pärchen, z.B. die zwei schwarzen Siebenen zusammen, die zwei roten Damen, usw. Diese Pärchen dürfen offen vor sich auf den Tisch gelegt werden. Dann lässt jeder Spieler reihum seinen linken Nachbarn eine seiner restlichen Karten aus der Hand ziehen. Kann derjenige, der gezogen hat, ein neues Paar bilden, so darf er es auch sofort ablegen. Wer dadurch keine Karten mehr hat, ist fertig und darf den restlichen Spielern zusehen. Als letztes wird natürlich der Kreuz-Bube zurückbleiben, wer den am Ende in der Hand hält, hat den schwarzen Peter und damit verloren... zur Strafe bekommt er einen Russpunkt ins Gesicht gemalt und die nächste Runde kann beginnen!

 
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